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 Die Weltkarte (Update)

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Cenerun
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BeitragThema: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 21:16


Ein Ausschnitt Eorondûrs


Eorondûr:



Klickt auf den Namen der Region,
um mehr über sie zu erfahren.



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Zuletzt von Cenerun am Sa 07 Mai 2011, 12:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 21:21




E s c o r



Ein Land mit zwei Gesichtern. Der nördliche, flache Teil des Landes ist fast durchgehend mit grünen Wiesen oder Ackerflächen überzogen, die ab und an von einzelnen kleineren Flüssen durchschnitten werden. Der Süden des Landes hingegen ist unübersichtlich und wild, kleinere Bergketten wechseln mit Flachland, das schließlich nahe der Küsten in die großen Laubwälder von Eliadan übergeht, die sich über die gesamte südwestliche Küstenlinie erstrecken. In den dichten Wäldern leben viele scheue Kreaturen, doch auch verstreute Waldelfen oder Tiermenschen siedelten sich dort an. Im südwestlichen Teil des Landes schließlich finden sich die zwei größten und bedeutendsten Städte Escors. Im Norden von einem Felsmassiv, im Osten von einem Flusslauf und im Westen von einem Wald umgeben, liegt die Hauptstadt Cerin, die auch für Reisende einen beliebten Anlaufspunkt darstellt. Die zweite Großstadt, Quendar, ist in leicht hügeliges Terrain eingebettet. Aufgrund der Nähe zu den Nachbarländern ist sie von den verschiedensten Völkern bewohnt und mit ebenso vielen verschiedenen Bautechniken erbaut, sodass die Häuser auf den ersten Blick bunt zusammengewürfelt aussehen. Über die ganze Küste hinweg lassen sich immer wieder kleinere Fischerdörfer finden und durch den großen Vorrat an Holz ist Escor eines der Länder, welches die fortschrittlichsten Boote baut. Natürlich kommt es aufgrund der Waldrodungen durch die Menschen innerhalb des Landes, und vor allem in Eliadan, häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Waldlandbewohner, glücklicherweise enden diese selten tödlich. Generell ist das Land relativ friedlich und beteiligt sich selten an kriegerischen Konflikten. Auch zu seinen benachbarten Ländern pflegt es gute (Handels)Beziehungen. Die ländlichen Bewohner Escors sind sehr bodenständig, aber auch ein wenig abergläubisch. Bewohner des nördlichen Teils meiden den bergigen und unwegsamen Süden, auch aus Furcht vor Dämonen oder bösartigen Geistern, die sich in den dichten Wäldern angesiedelt haben könnten.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 22:04




C i n t h a i r o s



Cinthairos war das erste Land, welches die Menschen betraten, nachdem sie die Insel Cýnadhar verlassen hatten. Bis heute ist es eines der wenigen Länder geblieben, in denen fast ausschließlich Menschen anzutreffen sind, nur in den Gebirgen und der Grenze zu den nördlichen Ländern siedelten sich andere Wesen wie beispielsweise Zwerge oder Elfen an. Cinthairos ist ein sehr fruchtbares und landschaftlich abwechslungsreiches Land. Die südwestliche Küste ist relativ flach und durch lange Sandstrände gekennzeichnet, die irgendwann in die Ausläufer des Waldes von Eliadan übergehen. Folgt man der Küstenlinie weiter nach Osten, wandeln sich die sandigen Ufer zunehmend in schroffere Felsen, bis sie nahe des Cair-Deltas schließlich zu weißen Steilküsten werden. Nahe den Küsten finden sich zahlreiche kleinere Laub- und Mischwälder, im östlichen Teil des Landes auch einige kleinere Bergketten, die schließlich zum großen Vhacor’Dîr-Gebirge zusammenlaufen, der Heimat einiger Zwergenclans und Legenden zufolge auch Aufenthaltsort der Greifen. Dieses Gebirge bildet zugleich die nördliche Grenze zu Almarath. Am Fuße des Gebirges liegt die Stadt Caer, die ehemalige Hauptstadt des Landes, die jedoch inzwischen aufgrund ihrer Nähe zum Indigostrom zu einer Handelsstadt umfunktioniert wurde. Haupthandelspartner sind hierbei die zwergischen Schmiede sowie einige Mitglieder des Elfenvolkes oder Wanderhändler aus aller Welt. Ausgehend von einer großen Süßwasserquelle mitten im Gebirge und den Flüssen der Nordlande, verläuft der gigantische Indigostrom in Richtung Süden, wo er sich gabelt und schließlich ins Meer mündet. Zwischen den beiden Ästen des Stroms liegt die Stadt Thaion, Hauptstadt und wichtigste Handelsstadt Cinthairos’, erbaut vor Urzeiten nach den antiken Baukünsten der ersten Bewohner des Landes, durch Kriege mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Obschon der Glanz vergangener Zeiten längst verblasst ist, berufen sich die Könige des Landes noch immer auf die alten Bündnisse und fordern die Loyalität der Herrscher ihrer Nachbarländer. Da die Regierung in Thaion bislang wenig Grund für Ärgernisse lieferte, hält das antike System Angriffen von Außen bislang noch stand. Nicht zuletzt ist dies auch der harten Ausbildung zu verdanken, die cinthairische Krieger in der Bastion von Arvakir erhalten, wo sie von Lehrmeistern aus dem Menschen-, Elfen- und Zwergenvolk in den verschiedensten Kampfkünsten unterwiesen werden. Aufgrund des friedlichen Zusammenlebens der Menschen mit den Minderheiten, die Elfen und Zwerge in ihrem Land darstellen, sowie der Geschichte des Landes erscheinen Cinthairer nach außen hin oft ein wenig arrogant, lernt man sie jedoch besser kennen, erweisen sie sich als offenherzig, und hilfsbereit.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 22:21




A l m a r a t h



Almarath, ein Land, in dem stets Frühling zu herrschen scheint. Einst war dieses Land karg und leblos, doch Legenden zufolge erbarmten sich die ersten Elfen jener bemitleidenswerten Kreaturen, die unter den harten Bedingungen des Landes leben mussten, und schenkten ihnen Grün, wo zuvor noch Braun geherrscht hatte. In Almarath sind die verschiedensten Völker ansässig, von Menschen, über Gestaltwandler und Elfen bis hin zu Halblingen, sie sich in den höher gelegenen Buschlandschaften ihre gut versteckten Siedlungen errichtet haben. zahlreiche kleinere Flussläufe durchziehen das Land nun, manche davon sollen später Teil des Indigostromes werden, andere in kleine Seen münden. Der Großteil der Flüsschen jedoch vereinigt sich Richtung Küste zum mächtigen Cair, dessen Delta breit genug ist, dass man eine Stadt darin errichten könnte. An der westlichen Flanke jedoch erheben sich die Steilküsten von Cinthairos. Teilweise in diese Küsten hineingebaut, teilweise auf dem Boden befindet sich die Hauptstadt Cair Amarth, die, sinnbildlich für den Reichtum der Bewohner durch die natürlichen Bodenschätze und die idealen Bedingungen, die Almarath bietet, aus teilweise sehr wertvollen Mineralen und Halbedelsteinen errichtet wurde. Der Palast der Königin – traditionsgemäß ist die erwählte Herrscherin über dieses Land seit jeher eine Angehörige des Wasservolkes – steht am Rande der Steilküste und wird zu beiden Seiten von einem Wasserfall flankiert. Der Blick aus dem Palast reicht weit über das östliche Land, bis hinein in die Ausläufer der Wälder von Dorach Zhûr, in welchen einige enge Verwandte des Meervolkes und zahlreiche Tiermenschen beheimatet sind. Der Blick nach Westen hingegen reicht nicht weit genug, als dass auch Yarathúr, die zweite große Stadt des Landes erkennbar wäre. Anders als Cair Amarth, das sehr eindrucksvoll wirkt und bereits vom Ozean aus als funkelnde Ansammlung prächtiger Bauten erkennbar ist, wurde beim Bau von Yarathúr mehr auf den Nutzen als das Äußerliche geachtet, sodass lediglich die antike Bibliothek aus der Ansammlung von Sandsteinbauten heraus sticht. Die Bibliothek als Sinnbild für Wissen und Wissenschaft ist neben dem Königinnenpalast das Wahrzeichen Almaraths. Und auch für die Bewohner dieses Landes sind Reichtum und Prunk ebenso wichtig wie Wissen und Kunst. In Almarath wird man viele begabte Musiker und Schriftsteller finden.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 22:39




S i a l y n



Sialyn ist das direkte Nachbarland zu Almarath, dessen Wohlstand es jedoch nicht einmal ansatzweise besitzt. Fast der gesamte Norden des Landes ist mit einem Sumpfwald überzogen, der Siedlungen oder Nutzpflanzenanbau vollkommen unmöglich macht. Der Sumpf ist die Heimat der Zhú'rac, menschenähnlichen Echsenwesen, die es jedoch vorziehen, ihr eigenes Leben fernab jeglicher Zivilisation zu führen. Zudem hausen in diesem Wald allerlei zwielichtige Wesen wie Geister, niedere Dämonen oder Goblins, die ab und an ihr Revier verlassen und die Menschen in den nördlichen Städten heimsuchen. Daher wird man die Stadttore nachts gut verschlossen vorfinden und kaum eine Stadt auf der Suche nach einer Bleibe nach Einbruch der Dämmerung betreten können. Das Misstrauen gegenüber unnatürlich scheinende Wesen ist den menschlichen Bewohnern in den größeren Städten angeboren, sodass es nur wenige nicht menschliche Wesen gibt, die dieses Land besiedeln. Für Wasserkreaturen bieten Sumpf, die Nähe zum Meer sowie der große Strom Iurath, der das Land von Nord nach Süd durchfließt, natürlich ideale Voraussetzungen, zudem stehen sie durch die Nähe Sialyns zu Almarath auch fast unmittelbar unter dem Schutze ihrer Königin. Viele von ihnen leben deshalb mit den weniger schreckhaften Menschen in der Großstadt Fellarin zusammen, die direkt über einem gigantischen Unterwassersee liegt. Gemeinsam mit dem Wasser des Iurath verfügen die Stadtbewohner über genügend Bewässerungsmöglichkeiten, um in dem generell eher warmen Klima einige exotische Fruchtarten anzupflanzen, doch die Anbauflächen sind begrenzt. Denn bereits in den nahe gelegenen Ebenen von Dhéaghan gestaltet sich der effektive Anbau von Pflanzen als schwierig. Die Ebenen werden daher oft als Weidegrund für die Viehzucht verwendet, welche neben dem Fruchtanbau eine der Haupteinnahmequellen des Landes darstellt. Die Bewohner der in den nördlichen Wäldern Sialyns gelegenen Hauptstadt wissen sich freilich auf andere Weise Gold zu beschaffen. Sie unterziehen sich einer jahrelangen harten Ausbildung, an deren Ende sie sich als Dämonenjäger bezeichnen dürfen. Ihr Haupteinsatzgebiet liegt dabei natürlich in den Sumpfregionen ihres eigenen Landes, doch werden die Besten unter ihnen auch in anderen Ländern angeheuert.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   So 01 Mai 2011, 12:13




P h a l a á n



Auch das Land der vier Flüsse genannt, da sich nahe dem Zentrum des Landes der Iurath und ein Seitenfluss des Rhial treffen und das Land somit in vier kleinere Regionen aufteilen. Der Westen des Landes ist karg und überwiegend durch weites Grasland geprägt, nur vereinzelt lassen sich kleinere Haine finden. Im Norden des Landes befinden sich die Ebenen von Dhéaghan, die zugleich der Übergang zum nördlichen Nachbarland Sialyn darstellen. Auch hier findet man nur wenig Leben. Erst, wer die Ebenen durchquerte, wird im äußersten Norden des Landes, an der Grenze zu Almarath in den Teilen Dorach Zhûrs, die noch zu Phalaán gehörig sind, wieder auf größere Siedlungen stoßen. Nahe dem Waldrand, bereits halb in die Steppe hineingebaut, wurde die größere Stadt Anir errichtet, in welcher sich neben Menschen und einigen Waldbewohnern auch ehemalige Reisende, Bewohner der Steppe und sogar einige Halbblüter niedergelassen haben. Doch während der Norden ansonsten beinahe wie ausgestorben scheint, ist der fruchtbare Süden dafür nur umso dichter besiedelt. In den dichten Waldregionen der Lhián Seoidh tummeln sich zahlreiche Elementarwesen, Gestaltwandler, Waldelfen und friedliebende Dämonen, die aus ihrer nördlichen Heimat vertrieben wurden. Inmitten der Wälder findet sich auch die Hauptstadt des Landes, Chenaán. Um sie zu errichten, schlugen die Menschen einst eine Bresche in den Wald, die sie später, nachdem die Stadt vollendet war, wieder zuwachsen ließen. Jedoch gibt es noch immer einige Waldbewohner, die unter den Folgen der damaligen Zerstörungsaktion zu leiden haben. Denn für die Transportwege der Baumaterialien mussten teilweise Jahrtausende alte Bäume weichen, ihr Wurzelwerk jedoch ist noch immer vorhanden, sodass es einigen Dryaden immerhin gelang, einige Stümpfe der alten Baumriesen wieder halbwegs ins Leben zurückzuholen und wieder neu austreiben zu lassen. Ein Großteil des durch die Waldrodungen gewonnenen Holzes wurde über lange Transportwege in die östliche Küstenstadt Bacáyar gebracht, die am Fuße einer kleinen Bergkette errichtet wurde und nur durch eine kleine Passstraße mit dem Hinterland Phalaáns verbunden ist. Wem der lange Fußweg in die Stadt zu beschwerlich ist, kann sie allerdings auch problemlos mit dem Schiff erreichen, wie es auch viele seefahrende Händler tun.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   So 01 Mai 2011, 12:46




C h ê t h



Das Land Chêth ist relativ klein und, wie böse Zungen häufig zischen, eigentlich vollkommen unbedeutend. Einst war es Teil seines Nachbarlandes Cirieth, doch augrund zahlreicher Streitereien zwischen dem Statthalter und seinem König kam es schließlich vor einigen Jahren zur Abspaltung der Region und der Gründung des neuen Landes, das seither vergeblich versucht, sich zwischen den traditionsreicheren Nachbarländern zu etablieren. Doch weder wirtschaftlich noch militärisch besitzt es irgendwelche Vorteile. Steuern zahlen müssen – und können – viele der Landbewohner nicht. Und so ist seine Regierung auf Almosen aus Almarath und Phalaán angewiesen, um ihre Geschäfte tätigen zu können. Nur die wenigsten Landsleute wissen allerdings davon, die meisten sind der Überzeugung, dass es ihre harte Arbeit ist, die sie am Leben erhält. Die einzigen größeren Handelsstützpunkte bilden einige kleinere Dörfer in den Wäldern der Lhián Seoidh, von wo aus bedauerlicherweise auch immer wieder illegale Transporte ins Land gelangen. Die Hauptstadt des Landes, Nhemarin liegt nahe dem Delta des Iurath, doch auch sie ist vergleichsweise unwichtig und wird nur selten von Händlern angesteuert. Die in ihrer Nähe produzierten landwirtschaftlichen Erzeugnisse reichen auch kaum aus, um die Bewohner des eigenen Landes zu ernähren, an Exporte ist da nicht zu denken. Das einzige, das Chêth für Händler einigermaßen interessant macht, ist die Jagd auf einige exotische Tierarten, die nur im Iurath-Delta leben. Aufgrund seiner Unbedeutsamkeit zieht es auch wenige Wesen in dieses Land, sodass es überwiegend von Farmern, Wildtieren und vereinzelten Elementarwesen bevölkert wird.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   So 01 Mai 2011, 13:16




C i r i e t h



Das Land ist relativ flach und verfügt nur noch über wenige Wälder, die meisten davon im südlichen Teil nahe der Grenze. So ist Cirieth in erster Linie durch sanft abfallende Hügel und grün wogende Wiesen gekennzeichnet, die nahe der Küste in weitläufige Sandstrände auslaufen. Durch die Abspaltung Chêths mag dieses Land sicherlich einiges seiner Größe eingebüßt haben, doch seiner Wirtschaft hat die Teilung nicht geschadet. Da sich der König des Landes nun auf die ergiebigeren Regionen statt auf die "Armenprovinz", wie er selbst Chêth stets bezeichnet haben soll, konzentrieren kann, erreichte das Land dadurch eher noch größeren Wohlstand. Die nördlichen Regionen werden durch den Rhial aussreichend mit Wasser versorgt, sodass sich dort viele fruchtbare Ackerflächen finden lassen. In den Hügeln der Provinz Llesbalán ruhen zudem viele wertvolle Mineralien, die in der Industriestadt Ruath zu Waffen, Werkzeugen oder Schmuck verarbeitet werden. Aufgrund des mit der Verarbeitung verbundenen Lärms halten es außer Menschen wohl nur einige wenige gutmütige Werwesen und zwergische Schmiede in diesem Land aus, sowie einige mehr oder weniger versklavte Angehörige der Dunklen Rasse, welche in den Gussfabriken arbeiten müssen. Während die Beziehungen zum jüngeren Nachbarland Chêth noch immer leicht angespannt sind, besitzt Cirieth zu den anderen den Ozean umgebenden Menschenländern relativ gute Handelsbeziehungen, nicht zuletzt, da die in diesem Land gefertigten Waffen von hervorragender Qualität sind. Ironischerweise ist Cirieth selbst, obschon es einer der Hauptproduzenten der Waffenindustrie und wissenschaftlich sehr fortgeschritten ist, ein recht friedfertiges Land, dessen Bewohner in Kampf und Krieg nur Ärger sehen. Vermutlich ist diese Haltung eine Folge der Abspaltung Chêths, bei welcher die chêthitischen Rebellen unnötiges Blutvergießen stark gefördert haben sollen.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Fr 06 Mai 2011, 16:04




K é r o s



Kéros ist das zweite der verbliebenen großen Menschenreiche antiker Zeit. Der Norden ist noch von den Ausläufern der Grasflächen seines Nachbarlandes Cirieth geprägt. Inmitten dieser weiten Grasebenen liegt die Stadt Darnagh, die für das Land selbst nur noch eine historische Bedeutung besitzt, war sie doch einst die Hauptstadt des Landes und bekannt für die disziplinierten Steppenreiter ihrer dortigen Akademie. Die Akademie wurde inzwischen zu einem Heilerorden umfunktioniert, die Ausbildung der kérischen Krieger in die neue Hauptstadt verlegt. Richtung Süden weichen die Ebenen um Darnagh nach und nach kleineren Hainen, bis sich schließlich in den südwestlichen Regionen nahe der Küste große Laubwälder ausbilden, im östlichen Hinterland und in den südöstlichen Küstenregionen findet man verschiedenste Mischwälder. Im äußersten Osten des Landes findet sich anschließend an kleinere Hügelketten und Hochplateaus ein kleineres Gebirge, das im Volksmund aufgrund seiner Farbe und seiner zerklüfteten Form oft als "Braunsplitter" bezeichnet wird. Unzählige unterirdische Quellen, die im Gebirge in oder den Nadelwäldern nahe der Gebirgsausläufer an die Oberfläche treten, sorgen dafür, dass Kéros selten Trockenheit leiden muss. Östlich des Gebirges findet sich schließlich Naycos, die neue Hauptstadt Kéros’. In ihr befindet sich eines der ältesten Monumente der menschlichen Architektur – die Drachenakademie, in welcher seit einigen Jahrhunderten die Elitekrieger, Magier und auch Greifenreiter des Landes und seiner Bündnispartner ausgebildet werden. Im Süden Kéros’ vereinigen sich die vielen kleineren Flussläufe zu einem breiten Strom und münden dann ins Meer. Generell ist die Küstenlinie eher flach und von Sand- und Kiesstränden geprägt, nur vereinzelt gibt es steilere Küsten oder gar Klippen. Von drei Seiten vom Meer umgeben, ist Kéros von allen Himmelsrichtungen aus ideal zu erreichen und somit ein Land, in dem sowohl eine sehr gute Wirtschaftslage und damit verbundener Wohlstand herrschen, als auch eines, das Angriffen aus dem Osten sehr häufig ausgesetzt ist. Selten jedoch kommen feindliche Länder gegen das Bündnis der verbrüderten Herrscherhäuser aus Kéros und Cinthairos an, sodass die Kriegshandlungen oft nur einige Tage, manchmal Wochen, dauern. Im äußersten Süden des Landes liegt Kap Kéros, sowohl eine eindrucksvolle Landzunge, als auch die wichtigste Handelsstadt des Landes, bei deren Aufbau man sich stark an der Hauptstadt Almaraths orientierte, wenngleich sie neben deren verschwenderischer Pracht blass erscheint.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Fr 06 Mai 2011, 18:07




Î a r a



Das südliche Land, das den nördlichen Königreichen am nächsten ist – nicht nur aufgrund der Tatsache, dass es durch die Meerenge von Naureth nur wenige Meilen von seinem nördlichen Nachbarland Kéros trennen. Viele der dort ansässigen Menschen stammen ursprünglich aus den nördlicheren Regionen und so bildet Îara ein Land für all jene, die es von daheim fortzog, die sich jedoch aus verschiedenen Gründen nicht noch weiter in den Süden vorwagten. Die Hauptstadt des Landes ist Iolan, eine mittelmäßige Stadt, die zwar ursprünglich als vorübergehender Niederlassungsort für Reisende geplant entstanden ist, in der jedoch inzwischen mehr und mehr Häuser willkürlich zwischen bereits existierende gebaut werden, um mehr Einwohner auf engerem Raum unterbringen zu können. Îarer müssen selten Hunger leiden denn das Land weist im Norden einige größere Waldgebiete und im Süden fruchtbares Ackerland auf. Nur in Zeiten extremer Dürreperioden, in denen selbst das Wasser der aus dem östlichen Gebirge stammenden Flüsse knapp wird und somit nicht mehr für die Bewässerung der Felder ausreicht, sind die Bewohner auf die Notvorräte angewiesen, die sie sich in Zeiten guter Ernten weiträumig anlegen. Obwohl das Klima Îaras generell eher warm ist, wissen einige der erfinderischen Köpfe doch ihre Nahrung zu kühlen, indem sie teilweise das einst von Zwergenhand geschaffene Tunnelsystem der Randgebirge nutzen. Die geheimen Pfade des Gebirges sind jedoch nicht unbewohnt. Und so sind Îarer in kleineren Siedlungen nahe den Höhlenausgängen oft damit beschäftigt, ihre Vorräte – und sich selbst – vor Nagetieren oder Fleischfressern zu verteidigen, während die fleißigen Köpfe des Landes weiter an neuen Fallen oder Techniken tüfteln, um sich die Tiere vom Halse zu halten.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Fr 06 Mai 2011, 18:10




N a u r e t h



Obwohl das Land flächenmäßig sehr ausgedehnt ist, verfügt es im Verhältnis doch nur über eine recht geringe Einwohnerzahl – dafür bietet das Land vielen verschiedenen Rassen einen guten Wohnort. Richtung Westen wird das Land durch den breiten Strom des Neris begrenzt , der sich kontinuierlich von den Gebirgen aus dem Norden in Richtung Süden windet, ehe er in ein karstiges Gebiet eintaucht, wo er vorübergehend unterirdisch weiter fließt. Der Norden zeichnet sich durch schroffe Felsküsten aus, von welchen bei gutem Wetter aufmerksame Beobachter das Kap Kéros erahnen können, das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge befindet. Eigentlich ist die Bezeichnung Meerenge von 'Naureth' irreführend, da sich der Großteil dieses Beckens vor der Küste Îaras befindet. Der Grund für die Namensgebung liegt jedoch darin, das Îara einst Teil Naureths war, lange bevor die ersten Revolten jedoch hätten zustande kommen können, wurde dieses Land aufgegeben. In den historischen Aufzeichnungen jedoch ist dieser geschichtliche Hintergrund nur an einer Stelle vermerkt und um das Aufkeimen des Gedankens, Îara wieder als Provinz in Naureth einzugliedern, zu verhindern, halten die heutigen Wächter des Wissens diesen Fakt geheim. Auch die in Naureth lebenden Elfen verlieren kein Wort über die Territorialverteilung – denn sie können den ewigen Machtkämpfen der Menschen um mehr Land ohnehin nichts abgewinnen. In den weiten Steppen und Ebenen des Südens leben nur vereinzelte Nomaden, ab und an stößt man auf kleinere Siedlungen. An der Küste leben überwiegend Fischer, Seefahrer oder Meerwesen, in den wenigen kargen Wäldern hausen Elfen und einzelne Tiermenschen, in den Gebirgen sind Zwerge und auch einige wenige Drachlinge heimisch. Untereinander haben die verschiedenen Völker jedoch nur wenig Kontakt. Nur in der Hauptstadt Manarí, die auch die Stadt der Hohen Künste genannt wird, kommt es zu Vermischungen der unterschiedlichen Völker und deren Kulturen und Sprachen. Bewohner dieser Stadt sind in anderen Regionen daher gerne als Übersetzer willkommen. Viele Naurethaner führen ein Leben als Gelehrte, die Liebe zur harten Arbeit ist ihnen nicht angeboren und sie bevorzugen doch Kopfarbeit statt Kraftakten.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Fr 06 Mai 2011, 19:08




L a n a t h a n



Das Land profitiert von den fruchtbaren Ackerflächen an der Grenze zu Îara und von den Wassern des Neris. Ansonsten jedoch befindet es sich fernab des Meeres und ist nur auf dem Landweg erreichbar. Lanathan ist ein generell eher karges und unwirtliches Land, das zum Großteil von den weiten Steppen der Ebenen von Lyahcún geprägt wird. Sicherlich lassen sich auch dort einige Orte finden, an denen es sich gut leben lässt, im Großen und Ganzen jedoch ist das Land der Wildnis überlassen, wird nur von Steppenreitern, Nomadenvölkern und vereinzelten Angehörigen der Dunklen Völker, welche sich dort ins Exil begaben, bewohnt. Lanathaner sind aufgrund der Tatsache, dass ihr Land für andere Völker so uninteressant erscheint und daher von keiner Seite im Kriegsfall als strategisch wichtig angesehen werden könnte, sehr entspannt, nicht an Krieg oder Streitereien gewöhnt und wirken auf den ersten Blick mit ihrer gesamten Lebenshaltung befremdlich. Sie müssen oft um ihr Überleben kämpfen, wenn die Trockenheit den Neris vorzeitig versickern lässt und sie nicht an das unterirdisch weiter fließende Wasser herangelangen können. Trotzdem sind sie großzügig und friedfertig. Die einzige größere Stadt der Steppe, Landor, ist bei Reisenden daher auch sehr ob des Friedens und der wenigen Probleme, die in dort herrschen, recht beliebt. Natürlich hofft der Statthalter Landors stets auf eine Spende dafür und böse Zungen munkeln, dass er sich den Frieden der Stadt auf diese Weise nur erkaufe. Denn trotz seiner friedlichen Einstellung ist auch Lanathan nicht völlig von Schwarzen Schafen befreit und es gibt immer Söldner und Strauchdiebe, welche versuchen, Ahnungslose um einigen materiellen Wert zu erleichtern. Seit der Machtübernahme von Ziranus’ Anhängern nahm ihre Zahl stetig zu und so werden Reisende, welche das Land durchqueren, zunehmend dazu aufgerufen, die südlichen, leicht bergigen Regionen Lanathans zu meiden oder nur bewaffnet oder in größeren Gruppen zu betreten.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Fr 06 Mai 2011, 19:25




A r t h



Arth ist ein sehr kleines Land, das dennoch dicht besiedelt ist. Auf den ersten Blick erscheint es karg, denn es ist zu einem großen Teil mit den Ebenen von Lyahcún überzogen und wird im Norden von einem Gebirge begrenzt. Menschen finden keinen Gefallen an dem Land und auch viele andere Völker ziehen ein Leben in anderen Ländern vor. So ist dieses Land vorwiegend einigen Rassen der Halbblüter vorbehalten: Zum einen die Halblinge, welche sich geschickt vor den Augen der Welt zu verbergen wissen und irgendwo am Fuße der Berge oder in einem kleinen Tal ein abgeschiedenes Leben führen. Zum anderen einige Halbdämonen und Halbelfen, die sich zu keiner Rasse wirklich zugehörig fühlen. In einigen verborgenen Gebieten des Landes sollen sie ihre Gemeinsamkeiten – ein Aufwachsen ohne Liebe und ein Leben gezeichnet durch Ablehnung – über die Differenzen, welche eigentlich zwischen ihnen herrschen sollten, gestellt haben. Wenn einmal etwas aus diesen Regionen nach außen dringt, so sind es wundersame Geschichten über eine geheime Stadt, in der Halbelfen und Halbdämonen friedlich zusammenleben und übereinander wachen. Andere Gerüchte besagen, dass sie ebenfalls mit den Halblingen verbündet seien und die drei kleinen Völkchen irgendwo in den Bergen ein wundersames Königreich besitzen sollten. Bislang ist es noch niemandem gelungen, diesen Gerüchten nachzugehen, denn die Berge Arths sind wild und gefährlich und wer die dort hausenden Kreaturen nicht kennt, wird einige von ihnen beim ersten Mal das letzte Mal erblickt haben.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Fr 06 Mai 2011, 19:56




L y r e n n i o n



Es ist das am weitesten westlich gelegene Land der südlichen Halbinsel und selbst von drei Seiten vom Meer umschlossen. Nur im Osten grenzt es an das kleine Land Arth. Lyrennion ist eine im Nordosten und Westen größtenteils gebirgige Region. In den südlichen Landstrichen jedoch ist es sehr flach und gut bewohnbar. Die fruchtbaren Täler sind von zahlreichen Flüssen durchzogen und auch einige der größten Seen der südlichen Regionen lassen sich in diesem Land finden, umgeben von schattigen Laubwäldern, welche für viele Naturwesen einen idealen Wohnort bilden. Im Norden, zwischen den Ausläufern des Gebirges und auf einigen Hochebenen, sowie an der schroffen Küste Richtung Cýnadhar lassen sich eher Misch- und Nadelwälder finden, doch auch sie sind von verschiedenen Tiermenschenstämmen bevölkert. Menschen leben eher in den Gebieten um die Seen, vorwiegend in der Hauptstadt Yarlandan, welche erstaunlicherweise trotz ihrer Größe eine sehr saubere und angenehme Stadt ist. In dieser Stadt lassen sich auch Elfen und sogar einige Najaden finden, ganz selten wird man mit etwas Glück sogar das ein oder andere Elementarwesen erblicken können, das sich aus der Einsamkeit unter die Menschenmassen wagte. Denn für Elementarwesen ist Lyrennion, das von Wäldern und Bergen über viele Gewässer und Wiesen bis hin zu einer sehr trockenen, fast wüstenartigen Region nahe den westlichen Gebirgsausläufern fast alles an Landschaft bietet, ein idealer Lebensort. Überquert man die teilweise durch Gerölllawinen und Stürme blockierten Bergpässe des Gebirges oder konnte den längeren, dafür bequemeren Weg durch die von einigen Flüssen durchzogenen weiten Ebenen hinter sich bringen, erreicht man schließlich Ceriain, die letzte Stadt vor dem weiten Ozean und deshalb auch eine der wichtigsten Anlaufstellen für Händler aus fernen Landen. Die Stadt ist belebt, laut und erscheint an manchen Tagen gar schmutzig, doch sie wurde nicht für Schönheit erbaut, sondern um den heftigen Stürmen und Fluten standzuhalten, welche die westliche Küste häufig heimsuchen. Des Öfteren kam es bereits vor, dass Teile der Stadt, obschon sie größtenteils auf einem Hügel errichtet wurde, unter Wasser standen oder von Wind und Wetter völlig zerstört wurden. Vielleicht ist dies auch mit einer der Gründe, warum in Ceriain neben Händlern, Seefahrern oder Reisenden, welche das Meer überqueren wollen, überwiegend Handwerker aus dem Zwergenvolk wohnhaft sind. Wobei letztere natürlich auch nichts gegen gelegentliche Besuche des faszinierenden Höhlensystems an der Küste einzuwenden haben. bei Flut stehen diese fast komplett unter Wasser und sind nur mit einem Boot erreichbar, doch bei Ebbe können mutige Abenteurer meilenlange Wanderungen in deren Innerstes unternehmen.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 07 Mai 2011, 11:34




A r a m a r



Aramar ist ein flaches Land, das hauptsächlich aus weitläufigen Ebenen besteht. In Küstenregionen, die sich durch lange, weiße Sandstrände auszeichnen, findet man jedoch hin und wieder künstliche Aufschüttungen, die gemeinsam mit von Menschen gepflanzten Spezialzüchtungen verhindern sollen, dass die Flut, die hier ungebremst zuschlagen kann, allzu viel der Küstenlinie mit sich fortreißt. Denn anders als Lyrennion, das durch seine Steilküsten oder das bewachsene Küstenland einen natürlichen Schutz gegenüber Denudation besitzt, besitzt Aralan nur wenige Hügelregionen im Süden und an der Grenze zu Lanathan. Die einst großflächigen Wälder, welche das Land bedeckten, wurden nahezu alle gerodet, der Boden im Norden durch Überbeanspruchung unfruchtbar. Dort wird man auch kaum größere Siedlungen finden, allenfalls einige Nomadendörfer oder die Wohnorte einiger weniger Halbblüter oder Steppenreiter. In jüngster Zeit siedelten sich in Aramars Süden jedoch mehr und mehr Dunkle Menschen und andere zwielichtige Gestalten an, auch, da dieses Land von den Angelegenheiten seiner Nachbarn recht isoliert ist und für diese wenig interessant ist. In der Hafenstadt Shalador, der einzigen größeren und für die Nachbarländer bedeutenden Stadt des Landes bietet sich jedoch ein gänzlich anderes Bild. Die Stadt sieht sich als eigenständige Region an und weigert sich strikt, mit dem Rest Aramars in Verbeindung gebracht zu werden. Die restlichen Bewohner Aramars wiederum weigern sich, mit den in ihren Augen dreisten, unhöflichen und arroganten Stadtbewohnern gleichgesetzt zu werden. Shalador scheint vor Leben nahezu zu bersten, verschiedenste Völker tummeln sich dort und während es dem Rest des Landes wirtschaftlich eher mau ergeht, schwelgt sie in Reichtum. Doch auch in Shalador schleusten sich in den letzten Jahren, bislang von der Regierung und den meisten Stadtbewohnern noch unbemerkt, einige finstere Gesellen ein, die nun langsam aber sicher beginnen, die Stadt nach ihren Regeln spielen zu lassen.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 07 Mai 2011, 12:20




C ý n a d h a r



Legenden zufolge gilt diese riesige Insel als Wiege der Menschheit. Von hier aus eroberte Shanthúras mächtigste Schöpfung binnen relativ kurzer Zeit den Rest Eorondûrs. Die Insel ist fruchtbar und landschaftlich sehr abwechslungsreich; man wird hier alles finden, von weiten Ebenen und Wiesen über grüne Flusstäler und ausgedehnte Wälder bis hin zu Bergregionen und weitläufigen Küstengebieten. Große Teile der Insel sind der Natur überlassen, was mit einer der Gründe ist, warum Flora und Fauna an diesem Ort prächtig gedeihen konnten. Noch immer lassen sich hier zahlreiche Überreste der einstigen Hochkultur der Inselbewohner finden, doch es gibt nur noch wenige bewohnte Siedlungen. Somit bleibt als einzige erwähnenswerte Stadt Baragh, die einstige Hauptstadt des damals noch kleinen Menschenreiches, in der die Vergangenheit von den wenigen Menschen am Leben erhalten wird, deren Vorfahren sich damals den Wanderungen nicht angeschlossen haben. Neben dem einstigen Königspalast, der nun zu einer magischen Akademie umgebaut wurde, ist die gigantische Bibliothek, in der über Jahrhunderte alles von den einstigen Menschen erworbene Wissen angehäuft wurde. Reisende, welche der Insel auf ihren Wanderungen einen kurzen Besuch abstatten, werden vor Betreten der Bibliothek von deren Wächtern dazu aufgefordert, ihren Teil zur Erhaltung des Wissens beizutragen, sodass sich nun Schriftstücke aus allen Ländern und Kulturen in dem Gebäude befinden. Nur wenige Menschen, deren Vorfahren einst fortsegelten, betreten jemals wieder diese Insel, weshalb sie inzwischen auch zu einem Rückzugsort für all jene Wesen geworden ist, die in der großen Welt keinen Platz unter den Menschen finden können. Dies schließt auch viele magisch begabte Halbblüter mit ein. Über die Jahre vermischte sich deren Blut mit dem der zurückgebliebenen Menschen, sodass die Inselbewohner über große magische Kräfte verfügen. Viele von ihnen halten ihre Gaben jedoch vor der Außenwelt geheim, da sie nicht als Waffe in deren Kriegen zum Einsatz kommen wollen. Auch wenn sich zur heutigen Zeit kein menschliches Wesen mehr daran erinnern kann, wie das Leben auf der Insel war, geschweige denn diese jemals zu Gesicht bekommen hat, ist sie für die meisten von ihnen doch ein heiliger Ort geblieben, an den sie stets mit Ehrfurcht denken. Selbst die finstersten Genossen wagen es nicht, die Insel in ihr Herrschaftsgebiet einzugliedern aus Furcht vor der göttlichen Strafe, die ihnen für diesen Frevel blühen könnte.


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