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 Die Weltkarte (Update)

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Cenerun
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BeitragThema: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 13:36


Atheidar


Die Insel Atheidar:



Klickt auf den Namen der Region,
um mehr über sie zu erfahren.



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Zuletzt von Cenerun am Sa 30 Apr 2011, 19:09 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 14:38




Die Hohenmark



Die Hohenmark


Die Hohenmark bildet den nördlichsten Teil der Insel und ist dem Zentrum des Eises daher am nächsten. Im Süden des Landes lassen sich, vor allem an der Grenze zum Weißen Land und dem Waldlandreich noch einige grüne Wälder finden. Die Grenzwälder zum Grauen Land hingegen sind größtenteils abgeholzt und verkümmert und geben einen guten Ausblick auf die triste Nordspitze, die den Wanderer noch erwarten wird, der dieses Land durchqueren will. Je weiter die Reise gen Norden geht, desto mehr steigt das Land an. Hinter den tückischen Eisfängen, in denen des Öfteren eisige Schneestürme toben, und den Blauen Bergen, deren Passwege auch im Sommer durch Schmelzwasser blockiert sein können, beginnt das eigentliche Reich der Magie: Ein gewaltiges Hochplateau, bedeckt mit Nadelwäldchen, durchzogen von den mächtigen Flüssen Zhâr und Zhîr, die beide dem Nebelsee entspringen und selbst die mächtigsten Flüsse der gesamten Insel speisen. Hinter einer kleinen Bergkette liegt verborgen zwischen Berg und Wasser die Perle des Reiches: Isathiúr, die Stadt der ewigen Magie. Hinter dem Nebelsee schließlich beginnt das Eis. Die Nordspitze des Landes ist eine einzige Eiswüste, in der kaum mehr etwas zu gedeihen vermag und die von Wind und Wetter angegriffenen Berge wie tote Stümpfe emporragen.

Hoch oben im Norden, wo das Eis das ganze Jahr hindurch regiert, vergeht selten ein Tag ohne Schneefall, Kälte oder Stürme, die alles Leben vernichten, das dort zu entstehen versucht. Auch im Rest des Landes kann es bisweilen sehr kalt werden und die Stürme des Nordens können bis weit in den Süden übergreifen. Jenseits der Eisfänge jedoch, wo das Eis noch keine Macht besitzt, sind auch die Temperaturen und Lebensumstände erträglicher. Das mildere Klima dort begünstigt das Wachstum südlicher Pflanzen. Selten gibt es dort Trockenheit, auch in der größten Hitze sorgt das Schmelzwasser der Blauen Berge für fruchtbares Land. Dennoch wird es in der Hohenmark stets kälter und feuchter bleiben als in den anderen Reichen, nicht zuletzt dadurch, dass sich die Grenzen der Ebenen noch immer jährlich weiter anheben.

Die erkennbaren Dörfer in den Grenzregionen dienen hauptsächlich der Verteidigung gegen Feinde und als Sammelpunkte für den Austausch wichtiger Botschaften. Der Großteil der Siedlungen jedoch liegt gut verborgen und ist nur für die jeweiligen Bewohner erreichbar, sodass kaum ein Fremder sie jemals betreten und (lebendig) wieder verlassen durfte. Die bekanntesten Städte sind Sûn, die Stadt der reißenden Fluten, und Isathiúr, die Perle der Magie. Erstere bildet eine art Stützpunkt hinter den Bergen und ist meist der erste Anlaufpunkt für Flüchtlinge oder die elfischen Händler. Sie liegt unter einem mächtigen Felsvorsprung hinter den Blauen Bergen. Schmelzwasser aus dem Norden bildet tosende Wasserfälle, die vor der Stadt hinabstürzen. Im Notfall können wie ein rauschender Vorhang vor der Stadt zusammengezogen werden und sie so vor Angreifern verbergen. Zu Friedenszeiten jedoch stürzen die Wassermassen links und rechts neben der Stadt in die Tiefe und bilden so eine Pforte. Isathiúr schließlich ist in die Nebel des anliegenden Sees verhüllt und eine Hochburg magischer Wesen. Sie ist ein Meisterwerk der Baukunst, elegant und doch standhaft zugleich errichtet. Ihre Mauern sind mit einem Zauber belegt, sodass die Stadt wie aus reinem Kristall erbaut erscheint. Doch so schön die Stadt auch scheinen mag, so arrogant und unbarmherzig sind ihre Bewohner gegenüber Eindringlingen. Und so dürfen nicht-magische Wesen wohl häufig allenfalls die prächtig gearbeiteten Innenwände des Kerkers bestaunen.

Die magischen Ströme, die dieses Land durchziehen, sind besonders stark, somit bietet dieses Land einen idealen Wohnsitz für magsich begabte Wesen aller Art und wird folglich vor allem von Kreaturen reiner Magie bewohnt. Dryaden, Hyaden, Elementarwesen oder Kreaturen aus den Geschichten der Menschen, wie Harpyien, Faune, Minotauren beispielsweise. Doch wissen sie sich gut zu verbergen, weshalb das Land für den ungeschulten Beobachter karg und leer wirkt. Die abergläubischen Menschen meiden dieses Land, auch Schattenländer wird man nur sehr wenige finden und wenn, dann sind sie meist wegen des Krieges dort. Lediglich einige Elfenstämme zog es einst in dieses Land, sie wohnen nun verstreut an der südlichen Landesgrenze oder hoch oben in Isathiúr. An Flora und Fauna bietet dieses Land die typischen Hochlandgewächse des Nordens und Tiere, die sich an die wechselhaften Bedingungen angepasst haben.


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Zuletzt von Cenerun am Sa 30 Apr 2011, 15:18 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 14:47




Das Waldlandreich



Das Waldlandreich

Südlich der Hohenmark befindet sich das Waldlandreich, das im Süden von den Düsterlanden und im Westen vom Weißen Land begrenzt wird. Fruchtbare, grüne Mischwälder bedecken das ganze Land, hin und wieder findet man dort grüne, saftige Wiesen, an den südlicheren Küsten gar feine Sandstrände. Im Herzen des Waldes befindet sich ein großer See, in dessen Nähe wurde einst die Hauptstadt des Reiches errichtet. Erst an der Grenze zu den Schattenlanden weicht die Pracht der Bäume größeren Leerstellen oder kleineren Hainen. Zwar ist das Waldlandreich nicht durchgehend eben, doch gibt es dort keine größeren Gebirge und kahle Bergspitzen. An der nördlichen Grenze des Reiches nimmt die Zahl der Laubbäume deutlich ab, bis schließlich nahe der Blauen Berge fast ausschließlich Nadelgehölz zu finden ist.

Bisher vom Eis noch relativ unberührt, herrschen in den südlichen Wäldern das ganze Jahr hindurch milde, angenehm warme Temperaturen. Herbst und Winter scheinen ausgeschaltet zu sein, lassen sich höchstens an der leichten Verfärbung der Blätter erkennen. An der Nordgrenze zur Hohenmark ist es jedoh ein wenig kühler, seit dem Vordringen des Eises vor einiger Zeit ist das Meer nahe der Stadt Eishafen nun fast ganzjährig gefroren. Der Wandel der Temperatur führte im Norden auch vermehrt zu stärkeren Differenzen der Tag- und Nachttemperaturen und zu kälteren Winden. Neben Regen und Nebel als bisher einzige bekannte Formen des Niederschlages gesellte sich vereinzelter Schnee, durch die starken Winde aus dem Norden der Hohenmark herübergetragen.

Hauptsächlich leben die Bewohner des Waldlandreiches in kleineren Dörfern versteckt im Walde, meist schwre zu entdecken. Größere Städte auf dem Boden oder in dessen Nähe gibt es nur wenige. Zu den wichtigsten zählen hierbei Manadh, Edallan und Eishafen. Die Hauptstadt Manadh, die teilweise auf dem Boden nahe des Sees, teilweise aber auch in den Baumkronen erbaut wurde, liegt im Zentrum der Wälder und ist der Sitz des Herrscherpaares der Elfen und deren Untergebenen. Vor allem an dieser Stadt zeigt sich die forgeschrittene und edle Bauweise der Elfen; teilweise weist die Stadt erstaunliche Ähnlichkeit zu der magischen Stadt Isathiúr im Norden auf. Zwar bestehen die Behausungen hauptsächlich aus den Stämmen und Ästen der umstehenden Bäume, doch ließen einige Elfen kleinere Juwelen und Lichtsteine in sie einwachsen, sodass die Stadt nun während der Dunkelheit in einem warmen Licht erglüht. Kleine Teile der Stadt wurden sogar auf dem See errichtet, doch ziehen die Elfen ein Leben an Land vor. Edallan wurde einst als Grenzposten gegenüber Eindringlinge des Schattenlandes errichtet und ist bis heute ein Ort des Kampfes. Elfische Krieger, die den Wunsch hegen, ihre Fähigkeiten zu verbessern, oder angehende Kämpfer erhalten an diesem Ort ihre Ausbildung. Die nördlich am Meer gelegene Stadt Eishafen ist schließlich die wohl einzige Siedlung des Elfenlandes, wo man tatsächlich Häuser aus Stein finden wird. Sie ist die größte Hafenstadt des Waldlandreiches und in ihr treiben sich auch Gestalten aus fernen Ländern herum.

Vor allem die Elfenvölker haben sich dieses Land zu eigen gemacht. Zum größten Teil bevölkern sie die Wälder. Doch auch andere Wesen wie Kentauren, Kobolde und vereinzelte Dryaden lassen sich dort finden. Menschen wird man dort nur sehr vereinzelt finden. In den südlichen Regionen siedeln einige Bewohner des Schattenlandes, die dort, solange sie friedlich sind, geduldet sind. An Flora und Fauna ist dieses Land wohl das reichste, lassen sich dort doch so ziemlich alle Waldtierarten finden, die die Insel vorzuweisen hat.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 14:54




Das Graue Land



Das Graue Land

Das Graue Land bildet sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig den größten Teil der Insel und nimmt deren gesamte Westküste ein. An der Grenze zur Hohenmark im Norden ist durch die vergangene Gier der Menschen aus ehemals üppigen Nadelwäldern nun eine karge Einöde geworden, die wenigen verbliebenen Wälder sind nun unter dem Schutz der Elementargeister. Das größte noch verbliebene Waldgebiet ist in der Region Cinthairos zu finden, umspült von den mächtigen Flüssen Thar und seinem Zwilling Kithar. Auch an der Grenze zum Weißen Land gibt es noch zahlreiche kleinere Wälder, doch auf dem Weg nach Süden wandeln sich diese an der Grenze zu den Düsterlanden zunächst in ein Sumpfgebiet, ehe man sich schließlich nahe der Hauptstadt auf den Ebenen von Salathir in einer weiten Prärielandschaft wiederfindet. Die Küstenregion ist im Süden zerklüftet, im Westen ähnlich wie im Waldlandreich. Zwar ist auch dieses Land keineswegs flach und eben, gerade im Süden und Richtung Düsterlande gibt es einige kleinere Gebirge, doch ist es anders als in der Hohenmark um einiges einfacher, an sein Ziel zu gelangen, ohne die Bergketten überqueren zu müssen.

Aufgrund seiner enormen Ausdehnung lassen sich im Grauen Land alle Wetterverhältnisse finden. Schnee und Eis dominieren hoch im Norden an der Grenze zur Hohenmark und tragen die Kälte bisweilen bis weit in den Süden. In den Regionen nahe des Weißen Landes herrscht ähnlich wie im Waldlandreich auch ein gemäßigt mildes bis warmes Klima mit ausreichend Niederschlag und kaum kalten Tagen. In den Sumpfgebieten umd die Marschlande herrscht ein schwülheißes feuchtes Klima, das sich, geht man noch weiter gen Süden in trockenere Hitze verwandelt, sobald man die Steppe erreicht. Vor allem an der Grenze zu den Düsterlanden ist Dürre dort keine Seltenheit und der trockene Ostwind weht gerne einmal den ein oder anderen Ausläufer eines Sandsturmes herüber. An den Küsten schließlich herrscht maritimes Klima und manch ein Reisender empfäng die anenehm kühle Seeluft mit mehr als nur offenen Armen, hat er doch endlich die trockenen Ebenen hinter sich gelassen. Jedoch ist auch im Grauen Land eine Ausdehnung des Eises festzustellen, die sich vor allem in sternklaren und ungewöhnlich kalten Winternächten zeigt.

Im Gegensatz zu den anderen Ländern bildeten sich im Grauen Land im Laufe der Jahre zahlreiche kleinere und größere Städte heraus, die sich über das ganze Land verteilten. Die einstigen Städte im Norden wurden jedoch während des Krieges gegen die Elementarwesen zerstört, sodass nun die Stadt Kithar die größte nördliche Stadt darstellt. Benannt nach dem Fluss, an dessen Delta sie errichtet wurde, soll sie zugleich ein Handels- wie auch ein Verteidigungsposten gegen die von den Menschen gefürchteten Bewohnder der Wälder von Cinthairos darstellen. Weiter südlich befindet sich die Kulturstadt Chên. Dies ist eine Stadt der Reichen und des Adels und ihre Bewohner scheuen sich auch nicht, ihren Reichtum zur Schau zu stellen. So gilt diese Stadt als die prächtigste im ganzen Reich und stellt sogar Endrath, die Hauptstadt des Grauen Landes, in den Schatten, die zwar mit einem prächtigen Königspalast aufwarten kann, in deren Armenvierteln und finsteren Gassen dafür das Elend nur so herausgeschrieen wird. Die Stadt ist das Zentrum des Reiches und auch der größte militärische Stützpunkt. Entsprechend gut befestigt und schwer einnehmbar wurde sie erbaut, nun steht sie mit ihren drei schräg versetzten Ebenen für den Widerstand der Menschheit gegen die Finsternis. Allerdings gibt es auch in ihr Intrigen, Korruption und Finsternis genug. Alle großen Städte der Menschen wurden aus dem Baustein der jeweiligen Region errichtet, weshalb beispielsweise Endrath aus Sandstein, die Hafenstadt Port Hadra aus Schiefer besteht. Sie wurden (bis auf Chên) eher dem Nutzen denn der Schönheit wegen errichtet und können sich folglich in diesem Punkt nicht mit den kunstvoll gefertigten Gebilden des Waldlandreiches oder der Hohenmark messen.

Seit jeher beanspruchten die Menschen das Graue Land für sich und daran hat sich bis heute nichts geändert. Sie sind nicht oft in anderen Ländern anzutreffen, dafür sind jedoch ebenso selten Wesen aus anderen Ländern bei ihen zu finden. Elementarwesen und andere Bewohner der Hohenmark meiden dieses Land so gut wie möglich, da sie sich seit Jahrhunderten im Krieg gegen dieses Volk befinden, und auch Elfen verschlägt es nur selten dorthin. In den südlichen Regionen sind vielleicht noch einige Schattenwesen anzutreffen, doch nur die wenigsten, die mit einigen verdorbenen Menschen gemeinsame Sache machen, lassen sich dort nieder. Was die Menschen durch ihre Kriegstreiberei noch nicht zerstört haben, lässt sich an Flora und Fauna auch dorr finden, jedoch übersteigt die Zahl der auf Farmen gehaltenen Nutztiere die der Wildtiere allmählich. Nicht zuletzt, da den Wildtieren allmählich der Lebensraum genommen wird. Die wohl größte Artenvielfalt lässt sich in den Wäldern von Cinthairos und den unbewohnten Küstenstreifen finden. Halbblüter werden im Reich der Menschen zwar geduldet, doch stehen sie in der Gesellschaft eher weiter unten.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 15:00




Die Düsterlande



Die Düsterlande

Die Düsterlande bilden das südlichste der vier Königreiche udn sind daher am wenigsten von den Auswirkungen des Schnees betroffen. Gibt es an der Grenze zum Waldlandreich und in deren Nähe noch so etwas wie Bäume und Wälder, so weichen diese, je weiter man gen Süden vordringt, mehr und mehr einer kargen und tristen Aschelandschaft. Scharfkantiges, trockenes Gestein bildet eine regelrechte Steinwüste, die sich in der südlichsten Region, am Ring des Feuers und der Flammenzunge schließlich komplett in eine Vulkanlandschaft verwandelt. Im Norden des Landes, nahe der Grenze zum Weißen Land und zum Grauen Land, befinden sich die Marschlande, das Zentrum der Sumpflandschaft, deren Ausläufer sich bis ins Graue Land erstrecken. Nahe den Ebenen von Salathir schließlich findet man die Schlangengrube, eine riesige und tödliche Sandwüste. Wasser gibt es in den Düsterlanden nur sehr wenig. Der Fluss Zhîr speist einen See jenseits der Schlangengrube, ehe er westlich der Vulkanlandschaft in den Ozean mündet. Zuvor zweigt er noch einmal ab, doch führt sein kleiner Nebenfluss kaum genug Wasser, um einen weiteren See an der Südspitze in Zeiten schlimmer Trockenheit mit Wasser zu füllen. Das ganze Land ist zerklüftet und rauh, zahlreiche Bergketten machen Reisenden das Vorankommen schwer. Hafenstädte gibt es aufgrund der schroffen Felsküsten nur sehr wenige.

Anders als in allen anderen Ländern ist der Winter dort bisher noch nie weiter vorgedrungen als ein par Meilen hinter die Grenze. Auch sonst ist den Bewohnern Schnee und Eis eher unbekannt. Dürre, Trockenheit und Hitzeperioden kennen sie dafür zur Genüge. Es regnet nur sehr selten und wenn, dann eher in den nördlichen Regionen, sodass der Süden allenfalls den feurigen Regen der Vulkane zu schmecken bekommt. In den Wüstenregionen kühlt es nachts rasch ab, doch im Sumpfgebiet oder nahe den Vulkanen bleibt die Hitze des Tages auch nachts bestehen. Einzig und allein die Gebiete nahe des Waldlandreiches oder jenseits der Sümpfe nahe des Weißen Landes bieten neben milderen Temperaturen und einigermaßen sauberer Luft auch ausreichend Wasser zum Überleben.

Vergleichsweise viele Städte im Verhältnis zu der Bevölkerungszahl gibt es zwar, doch muss dazu gesagt werden, dass die wenigsten dieser Städte noch bewohnt sind. Die meisten sind verlassen und zerstört. Der Grund hierfür liegt in ständigen Vulkaneruptionen, die alte Gemäuer unter sich begruben und die ehemaligen Stadtbewohner zwangen, an einem neuen Ort zu siedeln. Inzwischen gibt es nur noch drei größere Städte. Eine davon ist die Grenzstadt Taelac nördlich der Schlangengrube. Einst gab es ein Bündnis mit den benachbarten Reichen, dass es den Schattenländern gewährt werden würde, sie zu errichten sofern sie sich friedlich verhielten. Im Gegenzug stellten sie den Menschen ihre Dienste zur Verfügung. Das Bündnis besteht noch immer, wenngleich es heutzutage hauptsächlich von Schwarzmagiern und Verstoßenen genutzt wird. Die zweite noch bestehende Stadt ist Haziir, die Stadt zwischen Wüste und Feuer. Durch die Nähe zu den Nebenflüssen des Zhîr gibt es dort ausreichend Wasser, um die Stadtbewohner zu versorgen. Jedoch ist diese Stadt für den Krieg der Schattenländer eher unbedeutend. Eine weitaus wichtigere Bastion bildet die Hauptstadt Rûin, die auf einer halbwegs fruchtbaren Halbinsel liegt und durch die umliegenden Vulkane gut geschützt ist. Sie ist als eine der wenigen Städte des Landes mit dem Schiff erreichbar, doch kennen nur Eingeweihte den Weg vorbei an tückischen Riffen. Ähnlich wie bei den Bastionen der Menschen wurde auch hier mehr Wert auf Schutz und Sicherheit als auf Eleganz gelegt, weswegen die Stadt abweisend und scharfkantig wie ein Dorn in den Himmel sticht.

Die Düsterlande sind die Heimat all jener Menschen, die durch ihre verdorbene Seele nirgendwo sonst untertauchen könnten, ein Land der Verbrecher und Mörder, aber auch die Heimat all jener Kreaturen, die in den anderen Ländern als Schattenwesen verschrieen sind. Dazu gehören die Wesen der Nacht, wie Werwesen, Vampire oder Dämonen, aber auch Gargoylen, Trolle und Orcs. Da diese Rassen sich häufig selbst untereinander bekriegen und somit kaum eine schlagkräftige Armee bilden würden, gab es mit der Ankunft des Eises, das die Länder im Norden schwächt, den Pakt, dass jeser Gruppe ein Gebiet zustehen sollte. Da jedoch durch die wegen Schwefeldämpfen und anderen Vulkangasen und Aschepartikeln verpestete Luft und die extremen Temperaturbedingungen in den südlichen Regionen des Landes nur sehr wenige Wesen überlebensfähig sind, beanpsruchten fast alle Gruppen die nördlichen Regionen für sich. Nur die Feuerdämonen, Gargoylen und Trolle blieben bevorzugt im Süden. Flora und Fauna ist in diesem Land nur sehr spärlich vorhanden, die meisten Tiere sind nachtaktive Jäger, die meisten Pflanzen bösartige Fleischfresser.


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BeitragThema: Re: Die Weltkarte (Update)   Sa 30 Apr 2011, 15:06




Das Weiße Land



Das Weiße Land

Als nur abgespaltener Teil eines jeden Königreichs ist das Weiße Land das kleinste aller Länder der Insel, dafür liegt es in deren Zentrum und besitzt als einziges Land vier Nachbarn. In seinem Zentrum befindet sich der Kristallbarg, der zugleich auch das Zentrum der Insel bildet. Von ihm gehen sämtliche magische Ströme aus, die das Land durchfließen. Das Weiße Land vereinigt in sich die charakteristika der anderen Länder: die prächtigen Wälder des Waldlandreiches im Osten, weite Wiesen und verbliebene Mischwälder des Grauen Landes im Westen, die Ausläufer des Sumpflandes der Düsterlande im Süden und ein bergiges, bisweilen mit Schnee bedecktes Hochplateau der Hohenmark im Norden. Unter dem Kristallberg befindet sich der Kristallsee, der sich später in den Zhîr ergießt.

Auch im Weißen Land lassen sich Klimavariationen der anderen Länder finden, jedoch in stark abgeschwächter Form. Während im Süden stets Sommer, im Norden jedoch stets Winter zu herrschen scheint, ist das Weiße Land das einzige land, in dem alle vier Jahreszeiten entpsrechend auftreten. So liegt im Winter im ganzen Land verteilt Schnee, auch an der südlichen Grenze zu den Düsterlanden oder dem östlichen Grenzstreifen zum Waldlandreich. Allerdings weht vor allem um den Kristallberg herum stets ein kühler Nordwind. Auch kommt es im Weißen Land häufiger als in anderen Ländern zu Gewittern oder Stürmen.

Neben einigen kleineren Dörfern gab es im Weißen Land einst vier Städte. Jede von ihnen sollte an der Grenze zu einem der anderen Reiche stehen und den Frieden sichern. Durch mehrere Kämpfe jedoch wurden die Grenzstädte zum Grauen Land und zu den Düsterlanden zerstört, sodass nun nur noch Varun und Nemesk, die Städte zum Waldlandreich und zur Hohenmark erhalten sind. Beide Städe sind von zwergischre Machart und stellen die letzten zwergischen Bauten an der Oberwelt dar, die für alle Fremden zufänglich sind.

Das Weiße Land wurde errichtet, um jenen Völkern, die unschuldig unter dem Krieg zu leiden hatten, ein neues und neutrales Zuhause zu geben. Noch immer leben vor allem die Zwerge in den unterirdischen Reichen oder im Inneren des Kristallberges, doch auch einige Kobolde und Halbblüter haben sich dort angesiedelt. An den Grenzen zu den jeweils anderen Reichen leben auch Elfen, Schattenwesen, Elementarwesen und Menschen, jedoch nur wenige und meist getrennt von den jeweila anderen Gruppen. Und selbstverständlich ist das Weiße Land, genauer gesagt der Kristallberg, noch heute das Heim des mächtigen Kristalldrachen, der noch immer über das Inselreich Atheidar wacht...


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