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 Die Rassen

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Cenerun
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Ort : hinter dem Bildschirm oder doch davor?

BeitragThema: Die Rassen   Mo 15 Nov 2010, 15:48

- Halbblüter (fast) aller Art
- Tiermenschen - Kentauren, Minotauren, Faune
- geflügelte Bestien - Drachlinge, Greifen, Harpyien, Gargoylen
- Orcs, Trolle, Goblins
- Elementarwesen, Meerwesen
- Werwesen, Gestaltwandler, Dämonen
-...


Menschen:

Die Menschen sind die am weitesten in Eorondûr verbreitete Rasse. Obgleich sie zu den noch jungen Völkern dieser Welt gehören, zählen sie bereits ebenso zu den mächtigsten. Menschen sind fruchtbarer als andere Rassen, entsprechend ist ihre Zahl höher als die anderer Völker. Zudem sind sie als einzige Art in der Lage, sich mit jeder anderen Rasse zu vermischen.
Im Laufe der Zeit lernten sie von vielen der alten Völker, doch missbrauchten sie dieses Wissen oft für Gräueltaten oder selbstsüchtige Zwecke. Obwohl sie alle zu einem einzigen Volk gehören, sind sie doch eine der wenigen Rassen, die von Land zu Land andere Kulturen und Sprachen besitzt, was eine Verständigung oft schwierig macht und nicht selten zu blutigen Auseinandersetzungen führt, aus denen sich andere Rassen weitestgehend heraushalten. Menschen sind extrem anpassungsfähig, erfindungsreich, gefühlsintensiv und leidenschaftlich, doch sind sie auch ebenso gierig, kriegstreiberisch und leicht manipulierbar. Ihre Sterblichkeit betrachten die meisten von ihnen eher als Last denn als Geschenk. Sie besitzen einen sehr robusten Körper und verfügen in der Regel über hohe Kraft und vielseitige Kampftechniken, doch sind sie verglichen mit Elfen weniger ausdauernd und langsamer. Zwar ist auch vielen von ihnen die Gabe der Magie gegeben, jedoch sind sie meist schwächer als andere Rassen und es gibt nur wenige voll ausgebildete mächtige Magier. Viele der Halbgötter jedoch waren einst Menschen, die in ihrem kurzen irdischen Leben ausreichend Macht und Wissen erworben hatten, und auch die meisten der Gottsterblichen gehören der menschlichen Rasse an.



Elfen

Die Elfen gehören zu den ältesten Völkern Eorondûrs und besitzen die wohl am weitesten entwickelte Kultur. Alle Elfen sind sehr eng mit der Natur verbunden und entsprechend magiebegabt. Elfen sind langlebig, jedoch nicht sehr fruchtbar, weshalb ihre Zahl allmählich abnimmt. Zudem können sie mit keinem anderen Volk außer den Menschen Verbindungen eingehen, weshalb die einzigen Mischblüter die Halbelfen darstellen. Elfen sind ruhig und geduldig und gelten oftmals als arrogant, gefühlskalt und undurchsichtig, selten überstürzen sie Handlungen. Aufgrund ihrer Wendigkeit, Ausdauer und ihren scharfen Sinnen sind elfische Krieger und Kriegerinnen im Nahkampf nicht zu unterschätzen, doch im Fernkampf brachten sie es zur Meisterschaft; kein anderes Volk versteht sich so gut auf den Umgang mit Pfeil und Bogen. Nachdem es jedoch mehrmals zu Kämpfen innerhalb des Elfenvolkes kam, unterscheidet man nun zwischen Wald-, Eis- und Dunkelelfen.

Waldelfen

Die Waldelfen bilden die größte Unterart der Elfen und sind auch die älteste. Sie sind überwiegend in den Waldregionen anzutreffen und erhalten die einstigen elfischen Kulturen, ehe es zu der Abspaltung der anderen Arten kam. Noch immer sind sie der Sonnengöttin sehr zugetan, aber auch den Geistern des Waldes. Von allen Elfenunterarten sind sie anderen Rassen gegenüber am freundlichsten gesonnen und auch sind sie deutlich friedvoller als ihre einstigen Brüder und Schwestern. Die hohen Kenntnisse der Heilkunst und die Fähigkeit, zu Pflanzen oder Tieren zu sprechen, ist nur ihnen erhalten geblieben, den anderen Elfenarten jedoch verloren gegangen.

Eiselfen

Einst waren die Eiselfen Teil des Elfenvolkes, zogen Mond und Kälte allerdings der Wärme und dem Licht der Sonne vor, sodass sie sich nach zunehmenden Unstimmigkeiten mit ihren Brüdern und Schwestern schließlich von der Sonne spalteten und sich gänzlich dem Mond verschrieben. Daher sind sie überwiegend in eisigen Regionen heimisch. Ihre magischen Fähigkeiten konzentrieren sich vornehmlich auf elementare Zauber des Eises, doch haben sie trotz allem die Kampfkünste der Waldelfen größtenteils beibehalten. Sie sind deutlich feindseliger, abweisender und überheblicher als Waldelfen.

Dunkelelfen

Die Dunkelelfen sind die jüngste Untergruppe der Elfen. Sie gingen aus den Eiselfen hervor, verehren ebenso wie diese den Mond, jedoch seine dunkle, finstere Seite und erlagen den Verlockungen der Finsternis. Sie unterscheiden sich nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich deutlich von den anderen Elfenarten: ihre Haut ist schwarz, die Haare von silbriger Farbe. Charakterlich sind sie das wohl größte Extrem der Elfen. Sie sind Meister der Lüge, wild und blutrünstig und haben nur noch wenig mit ihren einstigen Vorfahren gemein. Ihre Kampftechniken beschränken sich auf den Kampf mit Waffen, dabei vor allem den Nahkampf, und die Wirkung schwarzmagischer Zauber. Dunkelelfische Hexenmeister werden nur noch von den Schatten übertrumpft. Antreffen kann man sie meist an finsteren Orten oder Knotenpunkten finsterer Magieströme.



Zwerge:

Zwerge sind älter als die Menschen, jedoch nicht ganz so alt wie die Elfen. Einige der herausragendsten Eigenarten dieser Rasse dürften wohl ihre Vorliebe für Alkohol sein sowie ihre Liebe für Edelsteine und ihre Schmiedekünste. Sie zählen zu den besten Rüstungs- und Waffenschmieden und ihre Baukunst ist auch ansonsten auf höchstem Niveau.
Ihr ganzer Stolz sind ihre Bärte, je länger und prächtiger, desto besser. Ihr heißblütiges Temperament, sowie ihre indiskrete, trampelige und vor allem grummelige Art sorgen des öfteren einmal für Zwist mit anderen Völkern, allen voran den Elfen. In der Regel gehen sie keine Mischehen ein, wenn sie sich denn überhaupt einmal dauerhaft binden. Kämpfe sind ihre Leidenschaft, sie sind hervorragende Nahkämpfer – ausdauernd, robust, sehr kräftig und vor allem zäh, allerdings nicht gerade elegant und auch ein wenig langsam. Jedoch sind sie im Fernkampf und vor allem in der Magie eher weniger zu gebrauchen. Sie treten selten mit der Außenwelt in Kontakt und leben vor allem unterirdisch in Höhlen oder Bergen, aber bisweilen auch in gut versteckten Tälern oder Plateaus.



Drachen:

Drachen gehören zu den wohl mystischsten aber auch seltensten Rassen überhaupt. Sie sind sehr langlebige Kreaturen in allen Farben, Größen und Formen. Ihre Schuppen sind steinhart, ihre Klauen und Fanzähne rasiermesserscharf. Drachen leben eher zurückgezogen in Bergregionen und fern der Zivilisation. Von vielen Völkern werden sie ob ihrer Kraft und Wildheit gefürchtet, doch meist ist diese Furcht unbegründet, denn nur wenige, hauptsächlich ausgestoßene Exemplare entsprechen dem Bild der aggressiven, räuberischen Bestien. Die Verständigung mit anderen Rassen erfolgt über Gedankenübertragung und zumeinst in Bildern. Gleich nach der Geburt müssen sie das Fliegen erlernen, ihre individuellen Fähigkeiten erlernen sie erst später. Die Magie der Drachen ist einzigartig und von keinem anderen Volk der Welt erlernbar, ebenso, wie sie nicht einmal von allen Drachen selbst erlernbar oder kontrollierbar ist. Drachen leben in der Regel in kleineren Rudeln zusammen und besitzen eine fremdartige wenn auch weit entwickelte eigene Kultur. In einigen seltenen Fällen besteht noch immer das alte Bündnis zwischen einem Drachen und einer von ihr erwählten Person, wobei diese Bindung ein Leben lang besteht. Seit die Erforschung Eorondûrs und die Aufzeichnungen über ihre Bewohner begonnen haben, wurden zahlreiche Unterarten vermerkt:

Schattendrachen

Schattendrachen oder auch schwarze Drachen sind von den Wesen der Finsternis nachgezüchtete Drachen, in denen jedoch größtenteils auch ein wenig dämonisches Blut fließt. Sie sind größer und stärker als ihre Vorbilder, doch dafür büßten sie ihre Langlebigkeit sowie einen Großteil ihrer Intelligenz ein, sodass sie hauptsächlich, blutdurstige Kampfmaschinen sind, die ihrem Reiter bedingungslos ergeben sind. Vor allem in Kriegen kommen sie mit ihrem zerstörerischen Flammenatem oft zum Einsatz.

Erddrachen

Erdrachen sind meist von goldener bis brauner Farbe und erinnern eher an gigantische Eidechsen denn Drachen. Ihre Flügel sind verkümmert und nicht mehr zu gebrauchen, der Körperbau hat sich dem Leben in unterirdischen Tunnelsystemen angepasst, ebenso wie die nun sehr lichtempfindlichen Augen. Erddrachen sind hervorragende Sprinter und Kletterer und von eher ruhiger, sanftmütiger Natur, bisweilen gar träge. Sie jagen nicht gerne und ziehen es vor, sich füttern zu lassen, weshalb viele von ihnen Zweckgemeinschaften mit Zwergen eingehen. Als einzige Drachenrasse überhaupt sind sie in der Lage, sich die elementare Kraft der Erde zunutzen zu machen und Gestein zu manipulieren. Aber auch ihr sehr langer Schwanz mit einer Art Keule am Ende, der wie eine Peitsche geschwungen werden kann, stellt eine effektive Waffe dar.

Wasserdrachen

Wasserdrachen besitzen eine bläuliche bis grünliche Schuppenfarbe, sind lebhaft, zutraulich, verspielt und neugierig, aber auch ein wenig eitel. Sie sind überwiegend in der Nähe von Flussmündungen oder der Küste anzutreffen, wo es ausreichend Wasser gibt, das sie verwenden können. Wasserdrachen sind in der Lage, bereits existentes Wasser zu nutzen oder auch Wasser zu speien, weshalb es viele Versuche gab, sie in trockenen Regionen anzusiedeln. Doch ist zuviel Hitze schädlich für sie, lässt sie austrocknen und schließlich verenden. Ihr Leib ist stromlinienförmig und schlangenartig, zusätzlich zu den großen Schwingen an ihrem Rücken besitzen sie noch ein weiteres, kleineres Flügelpaar darunter, ähnlich wie ein Schmetterling. Zwei kleine Barteln an der Schnauze und korallenartige Hörner in schimmernden Farben am Hinterkopf bilden den Kopfschmuck, eine wallende Mähne verläuft anstelle eines Rückenkammes vom Scheitel bis zur Schwanzspitze.

Winddrachen

Winddrachen besitzen grünliche oder silbrig weiße Schuppen, erscheinen manchmal gar ein wenig transparent. Ihre besondere Begabung liegt in der Windmagie und darin, die Luftströme nach ihrem Willen zu verändern. Auch charakterlich gleichen sie ihrem Element: Sie sind neugierig und unstet, müssen ständig beschäftigt werden und sind schwer zähmbar. Werden sie wütend, sind sie unkontrollierbar und nur schwerlich wieder zu besänftigen. Ihre Flügel sind überdurchschnittlich lang und groß, ihr ganzer Leib schlank und drahtig. Eine Halskrause, die sich bei Bedarf aufrichten lässt, sowie ein Rückenkamm schmücken ihren Leib. Sie sind der Wyvern-Art angehörig, laufen in der Folge aufrecht und besitzen keine Vorderbeine; diese sind mit den Flügeln verwachsen.

Feuerdrachen

Ihr Leib ist von rötlicher bis orangener Färbung, ihre Leiber dornig und der Kopf mit zahlreichen Hörnern verziert. Von allen Drachenarten sind sie neben den Schattendrachen die größte. Ihre besondere Begabung liegt in der Manipulation und Erzeugung von Feuer. Charakterlich sind sie heißblütig, wild, aggressiv und kämpferisch, können aber auch neugierig und verspielt sein. Sie lieben Wärme, verabscheuen Kälte und zuviel Wasser und sind daher meist in Wüsten oder Vulkangebieten anzutreffen.

Eisdrachen

Eisdrachen sind von hellblauer bis weißer Farbe und besitzen eine deutlich geringere Körpertemperatur als andere Drachen. Sie sind eine der jüngeren Unterarten und entstanden aus der Vermischung von Wind- und Wasserdrachen. Ihre Vorderläufe sind kürzer als die Hinterläufe, die Schwingen kürzer als bei ihren Artgenossen, dafür jedoch breiter. Ein Knochenkamm auf dem Rücken und weitere Knochenplatten im Gesicht wirken wie eine Panzerung, die ständig von einer dünnen Eisschicht überzogen zu sein scheint. Charakterlich sind sie abweisend, zurückgezogen und gar arrogant. Sie verabscheuen Wärme und ziehen Kälte vor. Eisdrachen sind in der Lage, das Eis zu manipulieren und selbst zu speien. Sie sind überwiegend in kälteren Regionen Eorondûrs anzutreffen und führen am ehesten ein Leben als Einzelgänger.

Sumpfdrachen

Der Name Sumpfdrachen ist irreführend, handelt es sich bei dieser Drachenunterart doch eher um Giftdrachen, die zwar auch in der Nähe von Sümpfen anzutreffen sind, jedoch hauptsächlich in Vulkangebieten oder Bergen vorkommen. Ihre Schuppen sind von meist gelblicher oder violetter Färbung, die Flügel teilweise mit Widerhaken überzogen. Die Schädel sind länger und schlanker als bei anderen Drachen, an den Seiten der Kiefer sitzen zwei kleine Giftdrüsen, aus denen sie ihre tödliche Säure versprühen. Sumpfdrachen sind misstrauisch und eher abweisend, neigen dazu, zuerst anzugreifen und dann Fragen zu stellen, und sind in der Regel nur ihrem Rudel gegenüber wirklich loyal.

Schimmerdrachen

Schimmerdrachen können in allen Farben auftreten und ihre Schuppenfarbe im Laufe ihres Lebens gar häufiger wechseln. Sie sind nur wenig kleiner als die Feuerdrachen, zählen jedoch dennoch als Fürsten der Drachen. An einigen Stellen des Körpers, vor allem in der Nähe des Gesichts, am Hinterkopf oder am Rücken besitzen sie teilweise kristalline Auswüchse, die an einige Markenzeichen anderer Drachenarten erinnern können. Ihr edler und stolzer Charakter aber auch ihre große Weisheit verschaffen ihnen bei anderen Drachenarten ein hohes Ansehen – selbst Schattendrachen respektieren sie instinktiv. Schimmerdrachen sind ebenfalls nicht auf ein bestimmtes Element festgelegt und können somit Elemente anderer Rassen aufweisen; die ältesten und mächtigsten Exemplare sind gar in der Lage, alle Elemente zu kontrollieren.
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